• Menschen-Babys sind Traglinge. Mit dem Tragen wird ihr Grundbedürfnis nach Nähe und Geborgenheit gestillt.
• Das Kind hört, sieht, riecht und spürt seine Mutter/seinen Vater. Es fühlt sich sicher.
• Das (entspannte) Tragen fördert die Bindung zwischen den Eltern und ihrem Kind.
• Durch die Bewegungen des Trägers wird der Gleichgewichtssinn des Babys geschult.
• Das Tragen in der korrekten Anhock-Spreiz-Haltung hat positive Auswirkungen auf die Ausreifung der kindlichen Hüfte. Zusätzlich zu orthopädischen Maßnahmen kann es leichte Fehlstellungen korrigieren.
• „Schreibabys“ und Babys mit starken Blähungen beruhigen sich im Tragetuch oft sehr schnell. Sie werden geschaukelt, fühlen sich geborgen, der Bauch wird gewärmt und durch die Bewegung des Trägers sanft massiert. (Diese Kinder werden ohnehin sehr viel herumgetragen, weil sie so ruhiger sind, warum also nicht im Tragetuch?)
• Das Baby ist überall dabei, aber nicht „im Weg“, was beim Kinderwagen durchaus mal der Fall sein kann. Die tragende Mutter/der tragende Vater ist nicht auf Rolltreppen und Lifte angewiesen.
• Mit dem Kind im Tuch hat man beide Hände frei. Man kann also durchaus auch leichte Hausarbeiten erledigen, während man sein Kind gleichzeitig herumträgt.